Christine Eichinger
Christine Eichinger, geb. 1961 in Eggenburg/NÖ, arbeitet in Wien, lebt in Wien und im Weinviertel.

Mit 14 hielt die Hobbyfotografin ihren ersten Fotoapparat in Händen. Ab Herbst 1996 begann sie mit einer analogen Spiegelreflexkamera (Nikon) die Welt neu zu erforschen. Durch diverse Fachkurse und das Fotografie-Fernstudium bei Humboldt gewann sie Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten dieses Mediums. Sie zeigt(e) ihre Bilder in Ausstellungen und nahm an Fotowettbewerben teil.

Ende 2006 stieg auch sie als „Nachzüglerin“ auf eine digitale Spiegelreflexkamera um.
Zu den Themen ihrer Ausstellungen zählen neben Motiven aus der Natur die abstrakten Serien
„True Colors“, „Waterful Walking“ u. a.


Einzelausstellungen
2009 Wien, Naturfreunde Floridsdorf: HOLZ – Leben in Strukturen
> Galerie : Holz
2007 Großmeiseldorf, Dorffest: LebensTraum Grün
> Galerie : LebensTraum Grün
2005 Wien 2, Fischrestaurant KAJ: HOLZ – Leben in Strukturen
http://www.fischrestaurant-kaj.at/
  Großmeiseldorf, Dorffest: HOLZ – Leben in Strukturen
> Galerie : Holz
2004 Wien, Rathaus, WARTE-RAUM der MA 61: close.2.you
Bei ihren fotografischen Streifzügen im öffentlichen Raum nähert sich Christine Eichinger den Motiven an, entdeckt Details, Spiegelungen und Verformungen, fängt momentane Stimmungen ein. In dieser Ausstellung „close.2.you“ zeigt sie Fotografien der Serien „True Colors, „Waterful Walking“ und „Decollage“
2002 Pulkau, Stadtsaal: Begegnungen
Christine Eichinger präsentiert im Rahmen der „Nacht der Talente“ (Freitag, 21. Juni 2002) die Fotozyklen „Waterful Walking“, „True Colors“, „Decollage“ und „Sitting People“.
2001 Großmeiselsdorf, Dorffest: „ROT. Nuancen einer Farbe“
Christine Eichinger präsentiert im Rahmen des Dorffestes in Großmeiseldorf erstmals eine Fotoserie über ihre ungewöhnlichen Begegnungen mit der Farbe Rot. Sie spürt die unterschiedlichen Nuancen dieser Farbe in ihrem täglichen Lebensumfeld auf. Nicht nur die Natur bietet unzählige Motive, auch im städtischen Bereich fängt sie mit ihrer Kamera bizarre Farbspiele ein. So verwandelt sich etwa eine nass-graue Fahrbahn durch Spiegelungen in ein schillerndes Farbenmeer. Obwohl sich die Fotografin auf positive Aspekte der Farbe konzentriert, kommt in den Aufnahmen immer wieder ein gesellschaftskritischer Ansatz durch. Die Farbe Rot symbolisiert Energie, Kraft, Aktivität, Wärme, Hitze und Feuer sowie auch Dynamik und Impulsivität. Rot gilt als Ausdruck für die überschäumende Lebensfreude und tiefe Leidenschaft. Weiters gilt es als die in der Menschheit zuerst bewusst wahrgenommene Farbe bei der langsamen Entwicklung des Farbsinns. In einigen frühen Sprachen galt farbig und Rot oder auch Blut und Rot als ein und derselbe Begriff. Das Wort Rot hat seine Wurzeln in der altindischen Sprache Sanskrit – „Rudhia“ bedeutet Blut. In der Farblehre ist Rot eine der drei Urfarben. Rot hat Signalwirkung – Verkehrsschilder, Verbote, Schranken werden rot auf weiß markiert. Politisch ist sie durch linksideologische Traditionen besetzt, steht für Sozialismus und Kommunismus.
  Wien, Zukunfts- und Kulturwerkstätte:
„True Colors. Fotos aus Politik und Farbenwelt“

Zu sehen sind einerseits Fotos, die Christine Eichinger bei öffentlichen Veranstaltungen der Zukunfts- und Kulturwerkstätte gemacht hat, andererseits abstrakte Farbenwelten zu den Themen „True Colors“, „Container-Variationen “ und „Waterful Walking“.
1999 Großmeiseldorf, Dorffest
1997 Großmeiseldorf, Erntedankfest



Gruppenausstellungen
2005 Wien, Wallensteinstraße: art.ventkalender
  Gallien, die Erlebniswelt im Waldviertel: HOLZ – Leben in Strukturen
> http://www.gallien.at
2003 Wien, SPÖ-Klub Parlament: Zur Sprache, kuratiert von Dkfm. Grita Insam
Bei ihren fotografischen Streifzügen durch die Stadt Wien konzentriert sich Christine Eichinger auf zufällig nebeneinander platzierte Botschaften, auf abgerissene Plakate. Oft ist nur mehr ein Teil des Textes sichtbar, andere Schichten darüber und darunter kommen zum Vorschein. BetrachterInnen sind dazu aufgefordert, über die ursprünglich beabsichtigte und über die – sich teilweise durch das Abreißen ergeben – neue Aussage nachzudenken, zu diskutieren. Christine Eichinger selbst greift dabei nicht in diesen Veränderungsprozess ein, sondern hält lediglich die (vor allem im Umkreis von Bahnhöfen vorgefundenen) Motive fest. In dieser Ausstellung sind drei ihrer Arbeiten zu sehen:„Woran denken Sie beim Autokauf? – Gleiches Recht für alle!“ „bitte auch wählen.“ „blutspuren von polizei … opfern in der schule“



Fotowettbewerbe (Auswahl)
2004 SPÖ Wien Alsergrund, „Männer aus der Sicht von Frauen“, 2. Platz
2003 NÖ Landesregierung, „Gesundes Leben in NÖ“, 9. Platz
  ÖkoLand/OÖ, Kategorie „Tourismus“, 6. Platz
2001 Neue Galerie der Stadt Linz, „Meine Nachbarn“, unter den 20 Gereihten
2000 „Absolut Vision“ von „Der Standard“ und „Absolut Vodka“, unter den 32 Bestplacierten
1999 „Frauen nehmen Wien unter die Lupe“, 8. Preis, Preisverleihung im Rahmen des Donauinselfestes durch Stadträtin Mag. Brauner
  Ziersdorf, „Weinherbst“, 1. und 3. Platz
1998 Ziersdorf, „Weinherbst“, 2. Platz



Veröffentlichungen
ab 2008 Fotoreportagen im Renner-Institut bei Vernissagen/RI-Galerie sowie bei Seminaren; Veröffentlichung im RI-Newsletter, im Studienprogramm sowie online
http://www.renner-institut.at/ri-galerie/index.html
1997-2007 Fotoreportagen bei Veranstaltungen in der Zukunfts- und Kulturwerkstätte; Veröffentlichung in der Zeitschrift „Werkstattblätter“ sowie auf der ZUK-Homepage
2003 Coverfoto für Buch „Der Höllgraben“

Der Höllgraben
Wolf-Dieter Brandl
ISBN 3-950 0561-2-2,
Poss Verlag

Literarische Aufarbeitung von magischen bzw. unerklärlichen Plätzen und Ereignissen im Waldviertel, im Stil des „Bermuda-Dreiecks“.


Zahlreiche Berichte haben sich mit den ungeklärten Phänomenen im Bereich der Bermudas beschäftigt, und es gibt nur wenige, denen der Begriff „Bermuda-Dreieck“ nicht geläufig ist. Weitaus weniger bekannt ist der Umstand, dass es auch im Herzen Europas eine Region gibt, die der Wissenschaft ähnliche Rätsel aufgibt. Die vorliegende Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, diese literarische Lücke zu schließen.“
> Strahlen im Nebel